Hochschuldidaktische Angebote jetzt digital

schulz3Weiterbildungsangebote

Hochschulinterne Weiterbildungsangebote

Für alle Interessierten gibt es ein Programm an digitalisierten Weiterbildungen von unserer Hochschule. Alle Angebote sind auf dieser Seite aufgelistet.

Bitte wenden Sie sich an Susan Lippmann, wenn Sie Fragen und didaktischen Beratungsbedarf für alle Bereiche Ihrer Lehre haben.

Die nächsten Veranstaltungen sind:


DigiLab

Ab dem 16.12. starten wir mit dem DigiLab bei uns an der Hochschule. Einmal monatlich, immer mittwochs von 14 bis 15 Uhr, bieten wir auf Zoom kurze praktische Inputs zu Themen rund um Ihre digitale Lehre an. Gleichzeitig möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen und uns dazu austauschen, wie gute Online-Lehre gelingen kann.

Termine Sommersemester 2021

28.04.21Noch ein digitales Semester! Welche weiteren Funktionen bietet Zoom für Ihre Online-Lehrveranstaltung?
(plus Erfahrungsaustausch bis 15.30 Uhr)
19.05.21All Ihre Fragen zum Datenschutz rund um die digitale Lehre an unserer Hochschule. (Bitte senden Sie Ihre Fragen bis zum 5.5. an Susan Lippmann)
23.06.21Praktische Erfahrungen mit Onyx.
14.07.21Was bleibt vom digitalen Semester? Erfahrungsaustausch und lessons learned.

Anmeldung: bis 1 Woche vorher bei Frau Susan Lippmann (lippman2@hs-mittweida.de)


2-Tages-Workshop am 21.7./22.7.

„Mein Student macht nicht, was ich erwarte. Mein Prof versteht mich nicht -Interkulturelle Sensibilität in der Lehre“

Trainerin: Sabine Vana-Ströhla

Ort: je nach Pandemielage in Präsenz oder online

Anmeldung: ist bis zum 28.5. bei Dr. Julia Köhler (koehler7@hs-mittweida.de)

Im Umgang mit Lernenden aus anderen Kulturen werden Lehrende und Studienberater:innen vor besondere Probleme gestellt.

Häufig besitzen internationale Gesprächspartner:innen sehr unterschiedliche fachliche, sprachliche und kulturelle Voraussetzungen, die zu Beginn nicht bekannt sind. Es fällt schwer einzuschätzen, was vom Gesagten verstanden wurde, wie der andere zu motivieren ist oder Reaktionen zu bewerten sind.

Im Seminar werden Lösungsmöglichkeiten entwickelt, wie in interkulturellen Lerngruppen mit Studierenden umgegangen werden kann, die andere akademische Lehrkulturen gewöhnt sind. Situationen aus dem Lehralltag werden mit wissenschaftlichen Studien aus der kognitiven und konativen Wissensvermittlung verknüpft. Der Fokus liegt unter anderem auf didaktischen Methoden, der Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden sowie den universitären Strukturen.

Seminarinhalte

  • Grundbegriffe der interkulturellen Kommunikationswissenschaften
  • Kulturelle Orientierungen im Vergleich
  • Unterschiedliche Erwartungen an Lehr- und Lernstile
  • Kommunikation zwischen Dozierenden und Studierenden
  • Kontaktaufnahme und Kontaktpflege, Betreuung und Bewertung von Leistungsnachweisen
  • Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation
  • Transfer des Gelernten in Fallbeispiele aus dem eigenen
  • Arbeitsumfeld

Lernziele

In den Weiterbildungen werden die Teilnehmenden befähigt, individuelle und soziale kulturelle
Verschiedenheiten zu erkennen, zu verstehen und wertschätzend mit diesen umzugehen. Sie
vertiefen ihre Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation.

Zielgruppen

Mitarbeiter:innen und Lehrende an deutschen Bildungseinrichtungen mit Arbeitsaufgaben, die einen Umgang mit Menschen aus anderen Kulturkreisen erfordern Interessierte zur Erweiterung ihrer Kenntnisse


Feedback in der Hochschullehre – das Potenzial wirklich nutzen

HDS-Seminar (16 AE)

mit Joana Hientz

geplant als Präsenzveranstaltung am 3. und 4.2.22 jeweils von 9-16.30 Uhr

Anmeldung bei Frau Susan Lippmann (lippman2@hs-mittweida.de)

Feedback und Evaluation gelten längst als feste Bestandteile moderner Hochschuldidaktik, und die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Feedback erzeugt wertvolle Informationen, die die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Lehre sichern.
  • Kontinuierliche Evaluation ermöglicht den Draufblick auf die eigene Arbeit, bewahrt vor ermüdenden Routinen und lässt Lehrende zu neuen Methoden greifen, um die Lerninhalte zielgerichtet zu vermitteln.
  • Feedback fördert das selbstgesteuerte Lernen der Studierenden und regt sie zur Auseinandersetzung und Meinungsbildung an. Dies wiederum steigert die Lernleistung, entlastet die Lehrenden bei der Betreuung und ermöglicht spannende Seminardiskussionen.

Dennoch ist es in der Praxis nicht immer leicht, Feedback einzusetzen. Sei es aus Zeitmangel angesichts voller Lehrpläne, aufgrund von schlechten Erfahrungen mit destruktiven Rückmeldungen oder aufgrund einer gewissen Evaluationsmüdigkeit, weil allzu oft Sinn und Output von Evaluationen unklar bleiben. In diesem Seminar reflektieren Sie Ihre bisherige Lehrpraxis, lernen die wesentlichen Feedback-Arten und deren sinnvolle Anwendung im Semester- und Seminarverlauf kennen und erhalten ein breites Repertoire an Feedbackinstrumenten, aus dem Sie jederzeit das für Sie und Ihren Lehrkontext passende wählen können.

Inhalte:

  • Kommunikative Grundlagen und zentrale Regeln für Feedback geben / Feedback erhalten
  • Konstruktiver Umgang mit kritischem Feedback
  • zielführende Feebackinstrumente im Lehrkontext
  • verschiedene FB-Methoden für große und kleine Gruppen
  • die eigene Rolle als Lehrende/r reflektieren, die eigene Lehrhaltung finden, eine positive Feedbackkultur etablieren.

*An dieser Veranstaltung werden auch Mitarbeiter:innen von anderen Hochschulen teilnehmen.


In hybriden Lehrveranstaltungen zeitgleich online und in Präsenz lernen.

Digital Workspace (mind. 4, max. 20 AE)

mit Susan Lippmann, Juliane Beier, Ulrike Rada, Ronny Freudenreich

Termine:

20.9.21 9.30-15 Uhr
23.9.21 9.30-12.30 Uhr
4.11.21 9.30-12.30 Uhr
31.1.22 9-13 Uhr

Schreiben Sie sich für die Teilnahme bitte in folgenden Opal-Kurs ein:
https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/30712266754;jsessionid=3AEBD61665506E5CF44EB14CD5420BA2.opalN5

Die Lehr- und Lernräume an Hochschulen haben sich im letzten Jahr verändert. In Zukunft werden zwar Präsenzlehrveranstaltungen wieder möglich sein. Doch es wird gleichzeitig höheren Bedarf geben, Studierende, die aus verschiedenen Gründen nicht physisch vor Ort sein können, online mit einzubinden.

Im Digital Workspace grenzen wir hybride Lehre klar von Blended-Learning-Formen oder reinen Onlineveranstaltungen ab. Wir widmen uns stattdessen den unterschiedlichen Lehrveranstaltungsformen an Hochschulen wie Vorlesung, Seminar, Übung oder Tutorium, bei denen nur ein Teil der Studierenden vor Ort anwesend und der andere Teil per Videokonferenzsystem zugeschaltet ist. Solche hybriden Lehr-/Lernszenarien ermöglichen, ja erfordern eine große Flexibilität aller Beteiligten und werfen viele Fragen auf: 

  • Wie müssen die technischen und didaktischen Rahmenbedingungen gestrickt sein?
  • Welche Herausforderungen birgt die methodische Umsetzung und wie kann ich diesen als Lehrperson entgegenwirken?
  • Wie kann allen unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung getragen werden?
  • Wie können alle beteiligten Studierendengruppen effektiv zusammenarbeiten und -lernen?

Diesen und weiteren Fragen werden wir im Digital Workspace nachgehen und die Möglichkeiten, die hybride Lehr-/Lernszenarien schaffen können, gemeinsam erkunden. Dabei bieten wir keine fertigen Lösungen, sondern viel Raum zur Diskussion, zum Austausch und zum Ausprobieren. Außerdem bieten wir die Möglichkeit zur Arbeit am eigenen Lehrkonzept an. Es können eigene bestehende Lehrkonzepte überarbeitet oder neue für das kommende Semester erstellt werden.

*An dieser Veranstaltung werden auch Mitarbeiter:innen von anderen Hochschulen teilnehmen.


Leere in der Lehre?! – Soziale Präsenz im digitalen Raum fördern

Digital Workspace (mind. 4, max. 20 AE)

mit Anne Vogel, Susan Lippmann, Julia Henschler, Claudia Albrecht, Jana Riedel, Franziska Brenner 

Termine:

28.9.21 10-16 Uhr
29.9.21 10-16 Uhr
12.10.21 10-11.30 Uhr

Anmeldung bei Frau Susan Lippmann (lippman2@hs-mittweida.de)

Kennen Sie das auch? Die unsichtbaren Studierenden, das Schweigen im Videokonferenzraum und die scheinbar unüberwindbare Distanz zwischen Ihnen und den Studierenden? Sie wünschen sich stattdessen motivierte Studierende und eine angenehme Lehr-Lern-Atmosphäre? Dann gestalten Sie mit der Unterstützung von Hochschuldidaktikerinnen ein individuelles Konzept für eine lebendige und studierendenorientierte Lehre! 

Die digitale Lehre verändert die gegenseitige Wahrnehmung, die Möglichkeiten Emotionen auszudrücken, die eigene Persönlichkeit darzustellen und erschwert vor allem die nonverbale Kommunikation. Der Digital Workspace befasst sich mit den Besonderheiten der Online-Kommunikation und der Rolle sozialer Präsenz in der digitalen Lehre. Sie erfahren u. a., wie Sie die Beteiligung der Studierenden durch den Einsatz aktivierender Methoden erhöhen, ein vertrauensvolles Lernklima schaffen und Studierende stärker in den Lehrprozess einbinden können (students as partners). Good-Practice-Beispiele aus der sächsischen Hochschullandschaft geben Ihnen einen Einblick in erfolgreich erprobte Methoden und erste Anregungen für die eigene Lehre. Außerdem bietet Ihnen der Werkstattcharakter des Digital Workspace viel Raum zum Austausch mit anderen Lehrenden über das Erleben digitaler Lehre, für die Arbeit und Umgestaltung ihrer Lehrveranstaltungen.  

*An dieser Veranstaltung werden auch Mitarbeiter:innen von anderen Hochschulen teilnehmen.