FAQ zu Prüfungen

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FAQ zu Prüfungen

Bedarf die Änderung der Prüfungsleistung einer Zustimmung durch den Prüfungsausschuss des jeweiligen Studiengangs oder muss dieser nur in Kenntnis gesetzt werden?

  • s. Rektoratsbeschluss vom 28.04.2020 (es muss gesammelt angezeigt werden).

Falls Ersteres: Da wir oft Studierende unterschiedlicher Studiengänge in unseren Lehrveranstaltungen haben, müssen dann alle unterschiedlichen Prüfungsausschüsse zustimmen?

  • Es muss allen Prüfungsausschüssen angezeigt werden.

Wenn eine Prüfungsleistung „Vortrag“ heißt, gilt auch ein digitaler Vortrag über Zoom? Muss dem PA die Wandlung von analogem zum digitalen Vortrag angezeigt werden?

  • Ein digitaler Vortrag ist aufgrund der unterschiedlichen Charakteristik (keine persönliche Anwesenheit, Prüfungsteilnehmer müssen sich mit der Technik und evtl. Problemen auseinandersetzen) eine andere Prüfungsleistung, als ein „normaler“ Vortrag. Der digitale Vortrag ist eine Videokonferenzprüfung und fällt unter die Regelungen für diese Prüfungen.

Muss im Wintersemester die Prüfungsleistung „analoger“ Vortrag zusätzlich angeboten werden?

  • Ein digitaler Vortrag gilt als PL, dies ist dem Prüfungsausschuss anzuzeigen.

Bedeutet die Anwendung des Vier-Augen-Prinzips, dass auch ein ganz ‚normaler‘ Vortrag in einer Seminarsession von zwei KollegInnen anzuschauen ist, wenn dieser Vortrag die PL darstellt? Dies würde eine erhebliche Mehrbelastung darstellen.

  • Flüchtige Prüfungsleistungen (mündlich, Vortrag usw.) müssen immer von zwei Prüfern oder von einem Prüfer und einem Beisitzer abgenommen werden. Dies galt auch schon bei den in den Prüfungsordnungen festgelegten Prüfungen. Da Videokonferenzprüfungen nicht aufgezeichnet werden dürfen, sind auch diese flüchtig und müssen somit vor zwei Prüfern oder Prüfer und Beisitzer abgelegt werden.

Falls eine digitale (Ersatz-)Prüfungsleistung angeboten wird, soll im Wintersemester zusätzlich die eigentliche Prüfungsform angeboten werden. Was ist umgekehrt: Wenn eine Prüfung in die Prüfungsphase II in den Oktober verschoben wird, muss den Studierenden im Juli oder als „continuous assessment“ eine digitale Prüfung angeboten werden?

  • Nein, es muss keine digitale Prüfung angeboten werden. Allgemein gilt, möglichst alle PL regulär im SS anzubieten.

Wie soll das Einverständnis der Studierenden zur digitalen Ersatzprüfung abgefragt werden? Reicht dazu eine Email mit dem Hinweis, dass durch Einschreibung zur Prüfung im Online-System dieses Einverständnis erklärt wird?

  • Bei Videoprüfungen soll am Anfang das Einverständnis abgefragt und protokolliert werden. Ansonsten gilt die Einschreibung zur Prüfung als Einverständnis.

Haben Studierende einen digitalen Freischuss oder bedeutet die Einverständniserklärung zur digitalen Ersatzprüfung, dass die Prüfung dann auch verbindlich ist?

  • Die Studierenden haben keinen digitalen Freischuss. Wenn sie sich für eine PL entscheiden, gilt das Ergebnis.

Gibt es für schriftliche Prüfungen ein (technisches) Verfahren, Identitätsprüfungen durchzuführen und Betrugsversuche zu unterbinden?

  • Nein, das gibt es aktuell nicht. Dazu wird es bis Mitte Mai eine gesonderte Handreichung des Prorektorats Bildung/IWD geben.

Wie soll mit Nachprüfungen und speziell Terminen für Nachprüfungen verfahren werden? Gilt hier auch die Aufhebung der Fristen?

  • Ja, die Aufhebung von Fristen gilt, ein Prüfungsangebot ist aber im Sinne der Studierenden

Wie kann ich bei digitalen Prüfungen versuchte Täuschungen sanktionieren?

  • Es kann von den Studierenden analog zu Abschlussarbeiten eine Eigenständigkeitserklärung eingefordert werden. Für Täuschungsversuche gelten die gleichen Konsequenzen wie bei bisherigen Prüfungsleistungen.