Durchführungshinweise und Vorlagen zum Downloaden

khassenoE-Prüfungen

Inhaltsverzeichnis

  1. Schriftliche Online-Prüfungen
  2. Videoprüfungen

Schriftliche Online-Prüfungen

Wie können schriftliche Online-Prüfungen durchgeführt werden?

  • Schriftliche Online-Prüfungen sollen den Studienbetrieb sicherstellen und erfordern daher
    • dass Lehrende ihre Prüfungen den Gegebenheiten anpassen und die Erreichung der Studienziele qualitätsvoll sicherstellen,
    • unter den gegebenen Rahmenbedingungen die bestmögliche Lösung,
    • auch von den Studierenden eigenverantwortliches und faires Verhalten.
  • Den Lehrenden stehen zahlreiche Unterstützungsangebote zur Verfügung. Auskunft erteilen für das Prorektorat Bildung Frau Susan Lippmann und für das IWD Dr. Jens Schulz.
  • Nützliche Hinweise finden Sie auch bei der Universität Wien: https://ctl.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/p_ecdigitalisierung/Unterlagen_C/200422_Digitale_schriftliche_Pruefungen_final.pdf.

Welche technischen Systeme werden für die Durchführung von schriftlichen Online-Prüfungen empfohlen?

  • Jedem/jeder Lehrenden ist die Wahl des digitalen Prüfungswerkzeuges grundsätzlich freigestellt.
  • Die Hochschulleitung empfiehlt die Verwendung von ONYX, welches im Zusammenspiel mit der Lernplattform OPAL ein geeignetes Instrument für die Durchführung sowie das Management der Online-Prüfung ist. ONYX bietet einen umfangreichen Fragekatalog für nahezu jedes Fachgebiet: https://www.bps-system.de/help/pages/viewpage.action?pageId=1999182&languageKey=de. Sollte Ihre Frage nicht beantwortet werden, kontaktieren Sie bitte das IWD. Das IWD bietet einen Nutzerservice für ONYX (inhaltlich, technisch).
  • Die Wahl der Prüfungssoftware ist abhängig vom gewählten Frage-Antwort-Format. Ggf. genügt auch die Verwendung von OPAL mit dem Baustein „Aufgabe“, bei dem die Studierenden ihre Antworten beispielsweise im pdf oder docx Format hochladen können.
  • Nützlicher Link:

Welche Fragetypen eignen sich für Multiple-Choice Aufgaben?

FragetypMultiple Choice
Auswahlaufgabeja
Lückentextaufgabenein
Lücken auf einer Hintergrundgrafik platzieren (CSS)nein
Freitextaufgabenein
Einfache Zuordnung (Drag-and-Drop)nein
Zuordnungselemente in Größe und Abstand anpassen (CSS)nein
Mehrfache Zuordnung (Matrix)nein
Grafische Zuordnungnein
Reihenfolgeaufgabenein
Hotspotaufgabenein
Fehlertextaufgabenein
Textboxaufgabenein
Uploadaufgabenein
Numerische Eingabe (Lückentext)nein
Berechnungsaufgabe (Lückentext)nein
Formelvergleich (Lückentext)nein
Regulärer Ausdruck (Lückentext)nein
Programmieraufgabenein

Download

  1. Dokument „Vorlage Studierendeninformation schriftlich online“
  2. Dokument „Vorlage Selbständigkeitserklärung“
  3. Dokument „Vorlage Einverständnis Onlineprüfung“
  4. Datei „Safe Exam Browser Vorkonfiguriert“

Videoprüfungen

Zur Vermeidung von Nachteilen für Studierende während der Aussetzung der Präsenzzeit im Sommersemester 2020 können mit sofortiger Wirkung und bis auf Widerruf oder bis zur Neuregelung in den Studien- und Prüfungsordnungen Video-Konferenz-Gespräche als Ersatzleistungen für mündliche Prüfungsformate durchgeführt werden. Bei der Umsetzung von Video-Konferenz-Prüfungen sind diese Vorgaben zu beachten:

  1. Folgende Prüfungen eignen sich zur Durchführung in Form einer Video-Konferenz:
    • mündliche Prüfungen,
    • Referate,
    • Präsentation,
    • Vorträge/ Seminarvorträge,
    • Kolloquien.
  1. Telefongespräche oder Audiokonferenzen sind als Prüfungsform nicht zulässig.
  1. Datenschutzrechtliche Bestimmungen sind einzuhalten. Insbesondere darf die Videoprüfung nicht aufgezeichnet werden.
  1. PrüferIn und PrüfungskandidatIn vereinbaren den Termin für die Videokonferenz in der Regel auf elektronischem Weg. Der/die PrüferIn dokumentiert die Vereinbarung und meldet sie an den Prüfungsausschuss weiter. Zur Durchführung sollen sich PrüferIn und PrüfungskandidatIn über die notwendige technische Ausrüstung (Hardware/ Software/ Netz) verständigen, damit ein möglichst störungsfreier Ablauf gewährleistet ist.
  1. Zu Beginn der Prüfung ist das Einverständnis des/r PrüfungskandidatIn zur Durchführung als Videokonferenz abzufragen und im Prüfungsprotokoll zu notieren.
  1. Zur Feststellung der Identität des/r PrüfungskandidatIn hat dieseR auf Verlangen des/r PrüferIn, in der Videokonferenz ein amtliches Lichtbildausweisdokument für den/die PrüferIn sichtbar vorzuweisen.
  1. Den Prüfungskandidaten wird vor der Prüfung ausreichend Gelegenheit gegeben, sich mit dem jeweils im Vorfeld abgestimmten elektronischen System vertraut zu machen. Zu Beginn der Prüfung soll erfragt werden, ob die zu Prüfenden von dieser Gelegenheit Gebrauch gemacht haben und ob sie hinreichend mit dem System vertraut ist. Das Ergebnis ist im Prüfungsprotokoll festzuhalten.
  1. Videoprüfungen sind mindestens von zwei PrüferInnen oder von einem/r PrüferIn in Anwesenheit eines/r sachkundigen BeisitzerIn zu abzunehmen. Es ist während der Prüfungszeit sicher zu stellen, dass PrüfungskandidatIn und alle PrüferInnen oder BeisitzerInnen in Sichtkontakt sind.
  1. Für den Fall einer technischen Störung muss gewährleistet sein, dass den Prüfungskandidaten kein Nachteil entsteht. PrüfungskandidatIn und PrüferIn sind verpflichtet, innerhalb von maximal 10 Minuten alle möglichen und zumutbaren Maßnahmen zu ergreifen, um die Verbindungsstörung zu beseitigen und die Prüfung fortzusetzen. Die Prüfung ist um die Dauer der Verbindungsunterbrechung zu verlängern. Eine Verbindungsunterbrechung ist im Prüfungsprotokoll zu dokumentieren. Soweit die Störung nicht innerhalb des in Satz 2 festgelegten Zeitraumes beseitigt werden kann, gilt die Prüfung als nicht stattgefunden. Die Prüfung ist vollständig zu wiederholen. Der/die Studierende ist vor Antritt der Prüfung über diese Regelung zu belehren und auch darüber, dass Täuschungsversuche – auch diesbezüglich – mit der Sanktionsnote „nicht bestanden“ geahndet werden. Die Belehrung ist im Protokoll festzuhalten.
  1. Prüfungen, die als Videokonferenz durchgeführt werden, können auch als Gruppenprüfungen mit maximal vier PrüfungskandidatInnen stattfinden, soweit sichergestellt ist, dass der Einzelanteil isoliert betrachtet den Anforderungen einer Einzelprüfung entspricht. Es gelten die oben genannten Regelungen entsprechend und bezogen auf jedeN einzelneN PrüfungskandidatIn. Im Falle der technischen Störung, die nicht alle TeilnehmerInnen der Gruppenprüfung betrifft, kann abweichend von Nr. 9 festgelegt werden, dass für den/die PrüfungskandidatIn, der/die von der technischen Störung betroffen ist, die Prüfung sofort als nicht stattgefunden gilt. Die Prüfung ist für diese Prüfungskandidaten vollständig zu wiederholen. Die Prüfung mit den verbliebenen PrüfungskandidatInnen wird ohne Unterbrechung fortgesetzt.
  1. Die Bewertung erfolgt direkt am Ende der Prüfung. Die PrüferInnen können die PrüfungsteilnehmerInnen vor ihrer Beratung aus der Videokonferenz entlassen. Das Prüfungsergebnis wird den Studierenden unverzüglich mitgeteilt. Die Art der Bekanntgabe ist am Anfang der Prüfung mit den Studierenden zu vereinbaren und zu protokollieren.

Checkliste für das Prüfungsprotokoll:

Die folgenden Punkte sind Videokonferenzprüfungen zusätzlich gegenüber mündlichen Prüfungen zu protokollieren:

  1. Benutztes Videokonferenzsystem
  2. Einverständnis der PrüfungskandidatInnen mit Videoprüfung
  3. Identität mittels im Video gezeigten Ausweis/ Reisepass überprüft
  4. PrüfungskandidatIn wurde Gelegenheit gegeben, sich mit dem Umgang mit dem Videokonferenzsystem einschließlich der von ihm/ihr benutzten Hard- und Software vertraut zu machen
  5. PrüfungskandidatIn wurde über das Vorgehen bei Verbindungsstörungen während der Prüfung belehrt (Nr. 9, bei Gruppenprüfungen Nr. 9 oder Nr. 10),
  6. Kanal der Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses wurde mit PrüfungskandidatIn vereinbart
  7. Prüfungsergebnis wurde um ……… Uhr via ……………………………………….… bekannt gegeben
  8. Ggf. Verbindungsunterbrechungen

Download

  1. Dokument „Vorlage Prüfungsprotokoll mündlich online“
  2. Dokument „Vorlage Einverständnis Onlineprüfung“